BLUE MOON
Film-Nr.: 18526
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Genre: Komödie
Genre: Toptitel
Genre: Tragikomödie
Genre: Historie / Kostüm
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BLUE MOON

BLUE MOON (Originaltitel)

USA, Irland - 2025

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Richard Linklater
Darsteller: Ethan Hawke, Margaret Qualley, Bobby Cannavale, Andrew Scott, Patrick Kennedy, Jonah Lees
Drehbuch: Robert Kaplow, Lorenz Hart, Elizabeth Weiland

Sprache: Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Englisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 96 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 12 Jahre
Bildformat: 2.35:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1

»Blue Moon«, Musik Richard Rodgers, Text Lorenz Hart, veröffentlicht 1934, gehört zu den erfolgreichsten US-Balladen, wurde Jazzstandart und von zahlreichen namhaften Sängerinnen und Sängern eingespielt, so 1956 von Elvis Presley in origineller Rockabilly-Version. Rodgers & Hart waren von 1919 bis 1943 ein so kreatives wie kommerziell erfolgreiches Duo. In dieser Zeit entstanden über 500 Songs und 28 Musicals. Ab 1942 arbeitete Rodgers erstmals mit Oscar Hammerstein zusammen. Ihr Musical »Oklahoma!« feierte am 31. März 1943 am Broadway Premiere. Nach dem plötzlichen Tod von Hart Ende November 1943 wird Hammerstein Rodgers neuer Partner, was sich indes bereits vorher abzeichnete. Der Film spielt am Abend nach der Premiere in einem Restaurant der Broadway-Prominenz. Erzählt wird klassisch aristotelisch in der Einheit von Zeit, Ort und Handlung. Hart hat die Premiere besucht und findet sich als erster im noch fast leeren Restaurant ein, wo er den Barkeeper und Pianisten in seine Monologe verwickelt. Ethan Hawke in der Hauptrolle ist brillant. Sein Lorenz Hart, der homosexuell in homophoben Zeiten war, darunter litt, Depressionen hatte, zu viel trank und für Rodgers deshalb ein unzuverlässiger Partner wurde, redet in diesem Kammerspiel wie jemand strampelt, der im Treibsand feststeckt. Hinter all der charmanten Selbstironie, der Eloquenz, dem Esprit, den Sottisen und Bon Mots über das Showbiz, die Liebe und Songwriting steckt Panik, dass seine Karriere vorbei sein könnte. Tragikomisch vom ersten bis zum letzten Satz, wobei der Zuschauer weiß, wie es enden wird, da der Filmanfang Harts frühen Tod vorwegnimmt. Der Songwriter bricht nachts bei Regen betrunken in einer Hintergasse zusammen. Kurz darauf verstirbt er infolge einer zugezogenen Lungenentzündung. »Blue moon, you saw me standing alone / Without a dream in my heart / Without a love of my own.« (RD)