THE SMASHING MACHINE
Film-Nr.: 18472
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Genre: Drama
Genre: Sport
Genre: Biopic (Portraits)
Genre: Toptitel
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THE SMASHING MACHINE

THE SMASHING MACHINE (Originaltitel)

USA - 2025

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Benny Safdie
Darsteller: Dwayne Johnson, Emily Blunt, Ryan Bader, Oleksandr Usyk, Bas Rutten, Jill Basey
Drehbuch: Benny Safdie

Sprache: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Laufzeit: 118 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 12 Jahre
Bildformat: 1.78:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Audiokommentar; Deleted Scenes

Dwayne Johnson als Mark Kerr hat Zuschauer wie Kritiker durch sein nuanciertes Acting beeindruckt, was etwas heißen will bei einem Biopic über den Star eines für Europäer eher befremdlich brutalen Kampfsports. Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist die weltweit größte Organisation für Mixed Martial Arts. Gegründet 1993, schloss sie 1997 einen Fernsehvertrag mit Fox Sports Net. Das Biopic ist begrenzt auf die Zeit zwischen 1997 und 2000, jene Jahre, in denen dieser Kampfsport so populär und quotenträchtig wurde wie Wrestling ein Jahrzehnt davor durch den Veranstalter World Wrestling Entertainment (WWE). Dwayne Johnson war vor seiner Filmkarriere erfolgreicher Wrestler. Fraglos eine gute Voraussetzung, um glaubwürdig einen Sportler im Fight Business zu verkörpern. Und wie er ihn verkörpert! Durch zusätzlich aufgebaute Muskelmasse, aber auch mittels Prothesen, unterstützt durch entsprechende Kameraperspektive, wirkt seine Physis oft cartoonesk. Ein Fleisch gewordener Hulk mit kleinem Kopf über dem breiten, massigen Kreuz. Mixed Martial Arts als Freakshow. Johnson spielt aus dieser Physis heraus gegen deren ersten Eindruck an. Sein Mark Kerr ist bei allem sportlichen Ehrgeiz ein warmherziger, nachdenklicher, mitunter überforderter Mann, der Risiken eingeht, die er unterschätzt. So zum Beispiel die in die Abhängigkeit führende Einnahme von schmerzstillenden Opioiden. Benny Safdies Biopic überzeugt auf ganzer Länge. Es glorifiziert nicht, ist kritisch, zugleich bezeugt es den Akteuren Respekt. Das hat es gemeinsam mit THE WRESTLER (2008) und THE IRON CLAW (2023). Für den Soundtrack konnte die belgische Jazzmusikerin und Komponistin Nala Sinephro gewonnen werden. Er verklanglicht die emotionale Weite und Tiefe der Hauptfigur. Keine sterile Digitalkamera übrigens. Gedreht wurde auf 16-mm-Film. (RD)