BIRDS OF PREY: THE EMANCIPATION OF HARLEY QUINN
Film-Nr.: 16985
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Genre: Action
Genre: Thriller
Genre: Fantasy
Genre: Toptitel
Genre: Crime
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BIRDS OF PREY: THE EMANCIPATION OF HARLEY QUINN

BIRDS OF PREY (AND THE FANTABULOUS EMANCIPATION OF ONE HARLEY QUINN) (Originaltitel)

USA - 2020

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Cathy Yan
Darsteller: Margot Robbie, Rosie Perez, Mary Elizabeth Winstead, Jurnee Smollett-Bell, Chris Messina, Ewan McGregor
Drehbuch: Christina Hodson

Sprache: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch
Untertitel: Französisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Niederländisch, Italienisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 104 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 16 Jahre
Bildformat: 2.39:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Featurette

„Spreng was in die Luft, oder erschiesse jemanden. Nichts verschafft dir die Aufmerksamkeit eines Typen so sehr wie Gewalt.“ Die Ex vom Joker kompensiert ihren Verlust als bemüht anti-bürgerliches Modepüppchen. Als Glitter-Pippi Langstrumpf und 80er Jahre Nina Hagen, definiert sie ihre Unabhängigkeit gegen das Patriarch damit, das sie den toxischen Arschloch-Männern (und das sind alle) mit einem Lustgefühl den feministischen Baseballschläger um die Ohren haut. Um dieses Konfetti-Empowerment zu verstärken, gründet sie eine Selbsthilfegruppe prügelnder Power-Pussies. Die knallbunte Comic-Klopperei ist dann immer gut, wenn sie wie ein schillernder Fiebertraum und irres Kampfballett in Szene gesetzt ist. Wenn Chaos und Witz zu Zuckerwatte verschmelzen. Die Handlung, sowie die Psychologie der Figuren, bleibt dabei recht überschaubar, sind halt alle irgendwie geisteskrank. Auf die Dauer nervt der Film allerdings in seinem selbstironischen Popkultur-Bewusstsein im Deadpool-Modus. Sprunghaft und seltsam unmotiviert hampelt er herum und will flach-witzig das kommerzielle Bedürfnis frauenzentrierter Comicfilme bedienen. Die penetrante Aufgesetztheit, der Sinn für ständige Übertreibung, ist letztlich nur eine falsch verstandene, pubertäre Phantasie von weiblicher Ermächtigung, bleibt eine simple Plattitüde von widerspenstiger Frauenpower. "Birds of Prey" will hoch fliegen, fällt aber tief. 5 Plastikgeschosse der Emanzipation. (Oliver Pompejus)