SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK
Film-Nr.: 16846
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Genre: Fantasy
Genre: Horror
Genre: Toptitel
Genre: Abenteuerfilme
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SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK

SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK (Originaltitel)

USA, Kanada - 2019

DVD - Code 2 - PAL

Regie: André Øvredal
Darsteller: Zoe Margaret Colletti, Michael Garza, Gabriel Rush, Austin Abrams, Dean Norris, Gil Bellows
Drehbuch: Dan Hegeman, Kevin Hegeman, Guillermo del Toro, Patrick Melton, Marcus Dunstan

Sprache: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Laufzeit: 103 Min.
Bildformat: anamorph, 2.39:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Diverese Featurettes

STRANGER THINGS, die Neuverfilmung von ES, SUMMER OF 84 – Horrorstoffe mit jugendlichen Protagonisten liegen derzeit im Trend. Da passt auch SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK gut hinzu, produziert von Phantastik-Papst Guillermo del Toro und inszeniert von André Øvredal (THE AUTOPSY OF JANE DOE). Man gibt sich aber nicht der grassierenden Eighties-Nostalgie hin, sondern setzt auch Retro-Feeling der Sixties. Während der Vietnamkrieg tobt und viele junge Leute eingezogen werden, werden Horrorfan Stella (Zoe Margaret Colletti) und ihre Außenseiter-Kumpels mit dem Grauen in der amerikanischen Heimat konfrontiert. In einer verhängnisvollen Halloweennacht nämlich lassen sie aus dem verlassenen Haus der Familie Bellows das Geschichtenbuch einer Kindermörderin mitgehen. Das schreibt sich dummerweise von allein weiter und macht die Finder zu Protagonisten in seinen Stories - und die gehen nicht gut aus, weshalb Stella und ihre Freunde nach einer Lösung suchen, um dem Fluch zu entkommen.
SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK basiert auf den gleichnamigen Young-Adult-Büchern von Alvin Schwartz, die aber nur Sammlungen gruseliger Kurzgeschichten waren. Um einige dieser Gruselhappen konstruierte man also eine Rahmenhandlung, deren Schluss geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Immerhin sind die sympathisch geschriebenen Figuren dankbares Franchise-Material, während die größtenteils handgemachten Make-Up-Tricks und Spezialeffekte für Flair sorgen. Inszenatorisch zieht SCARY STORIES TO TELL IN THE DARK durchaus in seinen Bann, auch wenn sich Øvredal aufgrund des PG-13-Ratings in Sachen Gewalt und Gruselfaktor etwas zurückhalten muss. In Sachen Handlung ist dieser Grusler nicht unbedingt revolutionär, aber er imitiert in einzelnen Passagen Vorbilder wie PUMPKINHEAD, KINDER DES ZORNS oder TRICK ‘R TREAT ziemlich launig. Nichts Neues unterm Vollmond also, aber ein stimmiges Genre-Potpourri bekannter Genremotive mit gut ausgearbeiteten Figuren. (Nils Bothmann)