THE FLASH
Film-Nr.: 17926
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Genre: Action
Genre: Fantasy
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THE FLASH

THE FLASH (Originaltitel)

USA - 2023

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Andy Muschietti
Darsteller: Ezra Miller, Sasha Calle, Michael Shannon, Ron Livingston, Michael Keaton, Maribel Verdú
Drehbuch: Christina Hodson

Sprache: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch
Untertitel: Französisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Niederländisch, Italienisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 138 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 12 Jahre
Bildformat: 1.78:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1

Was lange währt, wird endlich gut? Im Falle von THE FLASH lautet die Antwort: Naja. Nach drölfzig Verschiebungen und Nachdrehs ist er also da, der Multiversum-Film zum DC-Universum, in dem Barry Allen (Ezra Miller) alias The Flash entdeckt, dass er durch die Zeit reisen kann, wenn er sich nur schnell genug fortbewegt. Also verhindert er in der Vergangenheit den Mord an seiner Mutter, wird jedoch auf der Rückreise in die Gegenwart von einem unbekannten Angreifer attackiert und landet in einer parallelen Zeitlinie, in der alles anders ist. Mutter ist am Leben, Vater nicht im Knast, das Barry-Alter Ego ein Stoner-Dude mit Lurfi-WG, Batman ist Michael Keaton. Dummerweise ist Superman in dieser Timeline nicht aufgetaucht, weshalb die Erde mächtig schutzlos dasteht, als General Zod (Michael Shannon) nebst Kryptonier-Armee auftaucht. Also müssen Barry 1 und Barry 2 sich zusammentun, um das Geschehen wieder gerade zu biegen.
Angesichts der langen Entwicklungszeit hätte man CGI vom Feinsten erwarten können, doch ganz im Gegenteil: Für einen Blockbuster dieser Größenordnung sind die Tricks bisweilen erstaunlich schlecht, etwa beim CGI-Supergirl. Sowieso: Die Action zeichnet sich meist weder durch nachvollziehbare Physik, gute Choreographien oder besondere Einfälle aus, weshalb sie abseits der sehr kreativen Eingangssequenz zu den Schwächen von THE FLASH gehört. Wesentlich besser funktioniert das Familiendrama im Herzen des Films, welches THE FLASH immer wieder erdet und dem Ganzen mehr Gravitas als der Alien-Invasion-Plot um Zod verschafft. Garniert ist das mit vielen Cameos und cleveren Referenzen auf das DCU, die teilweise echten Hintersinn haben (Stichwort: Riesenspinne im nie gedrehten SUPERMAN LIVES). Kein Fehl-, aber auch kein Befreiungsschlag für das DCU, das demnächst von James Gunn rundumerneut werden soll. (Nils Bothmann)