SHERLOCK: THE ABOMINABLE BRIDE
Film-Nr.: 15247
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Genre: TV-Formate (Serien, Stand Up ...)
Genre: Crime
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SHERLOCK: THE ABOMINABLE BRIDE

SHERLOCK: THE BOMINABLE BRIDE (Originaltitel)

Grossbritannien - 2015

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Douglas Mackinnon
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Una Stubbs, Rupert Graves, Mark Gatiss, Andrew Scott
Drehbuch: Mark Gatiss, Stephen Moffat

Sprache: Englisch
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 86 Min.
Bildformat: 16:9
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Mark Gatiss: A Study in Sherlock; Mark Gatiss: Production Diary; Creating The Look - 8 inside looks at how this unique Special was created; Writers' interview; The creators of SHERLOCK answer questions from Sherlock's no. 1 fansite

Nach zweijähriger Pause und einer Verschiebung der nächsten Staffel auf 2017 ist ein abendfüllendes SHERLOCK-Special zwar immer noch recht spärliches Futter fürs hungrige Publikum, aber Fans der Serie dürften sich beim Anschauen zufrieden zurück- oder begeistert nach vornlegen: die Leinwandchemie zwischen Cumberbatch und Freeman als drolliges Mismatch sprüht dank glänzender Dialoge wieder Funken, besonders der Sherlock-Mime fühlt sich in seiner Paraderolle sichtlich wohl. Aber auch die mit ziemlichen Tempo daherkommende(und reichlich wild fabulierte) Geschichte, die den versnobten Meisterdetektiv und seinen besser geerdeten einzigen Freund ins viktorianische England von Conan Doyle zurückführt, um eine rätselhafte, leider auch mörderische Geisterscheinung einer durch eigene Hand aus dem Leben Geschiedenen aufzuklären - mehr soll nicht verraten werden -, macht wirklich Vergnügen - nicht so sehr durch den nur leicht abgewandelten Trick, der die Zeitreise erklärlich macht, oder den feministischen Einschlag, der von ferne an ähnliche Motive etwa in Wallander-Krimis (DIE FÜNFTE FRAU) erinnert, sondern durch den zwar naheliegenden, aber dennoch unerwartet starken Gothic-Einschlag: sanfter Grusel und der seit der zweiten Staffel durchbrechende komödiantische Zug der Serie gehen hier eine bestechende Verbindung ein, Ausstattung und Kameraarbeit sind vorzüglich. Da macht es wenig, daß die Anknüpfungspunkte an den übergreifenden Handlungsbogen mit Sherlocks Nemesis Moriarty recht blaß bleiben? Ein großer Spaß! (Stefan Nottelmann)