STEINER - DAS EISERNE KREUZ
Film-Nr.: 17698
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Genre: Drama
Genre: Action
Genre: Historie / Kostüm
Genre: Krieg
Genre: Neuheiten (ohne Toptitel)
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STEINER - DAS EISERNE KREUZ

CROSS OF IRON (Originaltitel)

Deutschland, Grossbritannien - 1977

DVD - Code 0 - PAL

Regie: Sam Peckinpah
Darsteller: James Coburn, Maximilian Schell, James Mason, David Warner, Klaus Löwitsch, Senta Berger
Drehbuch: Julius J. Epstein, Walter Kelley, James Hamilton, Willi Heinrich

Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 127 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 16 Jahre
Bildformat: 1.85:1
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Features: Audiokommentar von Mike Siegel; Doku: LEIDENSCHAFT UND POESIE - PECKINPAH'S WAR; Interviews; 6 Featurettes; Trailer

Die deutsche Ostfront gegen Ende des zweiten Weltkriegs: Während im Hauptquartier noch an eine Chance auf den Sieg glaubt, wissen die Soldaten an der Front, dass sie auf verlorenem Posten stehen. Einer von ihnen ist der zynische Unteroffizier Steiner (James Coburn), der sich und seine Leute durchbringen will. Das führt zum Konflikt mit Hauptmann Stransky (Maximilian Schell), der möglichst schnell das eiserne Kreuz verliehen bekommen möchte und dafür seine Truppen bereitwillig verheizt.
Für STEINER – DAS EISERNE KREUZ tat sich Maverick Director Sam Peckinpah mit dem deutschen Exploitation-Produzenten Wolf C. Hartwig zusammen, um ein gleichzeitig grimmiges und differenziertes Portrait deutscher Frontsoldaten zu zeichnen. Im Gegensatz zu vielen anderen US-Filmen dieser Ära sind diese nicht einfach nur Schießbudenmaterial mit Hakenkreuzarmbinde, sondern werden in allen Schattierungen dargestellt. Stransky besteht darauf preußischer Aristokrat zu sein, kein Parteibonze, während es die überzeugten Nazis ebenso gibt wie die opportunistischen Speichellecker und die Kerle, die einfach nur nach Hause wollen. „Bloody Sam“ bleibt dabei seinem Action-Inszenierungsstil treu, ohne den Krieg jedoch exploitativ auszuschlachten: Krieg ist blutig, dreckig und unübersichtlich bei Peckinpah, Helden gibt es nicht wirklich, denn auch eine positive Figur wie Steiner hat ihre Schattenseiten. STEINER – DAS EISERNE KREUZ ist hart, rau und sehenswert. (Nils Bothmann)