THE DARJEELING LIMITED
Film-Nr.: 11186
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Genre: Komödie
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THE DARJEELING LIMITED

THE DARJEELING LIMITED (Originaltitel)

DAREJEELING LIMITED (Alternativtitel)

USA - 2007

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Wes Anderson
Darsteller: Owen Wilson, Adrien Brody, Jason Schwartzman, Anjelica Huston
Drehbuch: Wes Anderson, Roman Coppola, Jason Schwartzman

Sprache: Englisch
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 87 Min.
Bildformat: 1.78:1, anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Kurzfilm bzw. Vorfilm: HOTEL CHEVALIER, Behind-The Scenes Dokumentation

Nachdem Anderson in seinem vierten Film (THE LIFE AQUATIC WITH STEVE ZISSOU) trotz unzähliger liebenswerter Details ein wenig den erzählerischen roten Faden verloren hatte, konzentriert er sich nun wieder auf eine einfache, klare Story, die in anderthalb Stunden eine Dreiecksbeziehung schildert, ganz wie einst bei RUSHMORE, dessen Jason Schwartzman jetzt endlich auch wieder mit dabei ist und (nebst Sofia-Bruder Roman Coppola) gleich noch am Drehbuch mitschrieb. Drei Brüder sind es hier, die ein Jahr lang kein Wort miteinander gesprochen haben und nun von einem von ihnen (Owen Wilson) wieder zusammengeführt werden, um in Indien eine spirituelle Reise zu unternehmen, die derart exzessiv durchgeplant ist, dass sie nur schiefgehen kann, ehe sie auf wundersame Weise doch ans Ziel führt. Vom Zelluloid-Indien Renoirs (THE RIVER) und Powell-Pressburgers (BLACK NARCISSUS) mindestens so stark beeinflusst wie vom echten Subkontinent, ist ihre Reise ein Trip durch überbordende Dekors zu Musik von den Kinks (gleich dreimal, und jedesmal wunderbar eingesetzt) und aus den Filmen Satyajit Rays, der doch nie die Beziehung der drei Brüder aus dem Auge verliert. Einen Teil der backstory des Films erzählt übrigens der dazugehörige Vorfilm HOTEL CHEVALIER mit Schwartzman und Natalie Portman (siehe Bonusmaterial!), den Anderson bereits zwei Jahre vorher drehte (und nach dem einen Peter Sarstedts einziger Hit nicht so bald aus dem Kopf gehen wird). Im Hauptfilm bleibt Portmans Auftritt auf einen kurzen Moment beschränkt, aber dafür schauen einige andere Stars aus dem Anderson-Kosmos kurz vorbei. Absolut sehenswert - und sei es bloß wegen der elegischen Schlusseinstellung zu Joe Dassins ?Champs Elysees?!