HOW TO MAKE A KILLING
Film-Nr.: 18465
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Genre: Komödie
Genre: Thriller
Genre: Toptitel
Genre: Tragikomödie
Genre: Crime
Genre: Crime
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HOW TO MAKE A KILLING

UN OURS DANS LE JURA (Originaltitel)

Frankreich, Belgien - 2024

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Franck Dubosc
Darsteller: Franck Dubosc, Laure Calamy, Benoît Poelvoorde, Joséphine de Meaux, Kim Higelin, Mehdi Meskar
Drehbuch: Franck Dubosc, Sarah Kaminsky

Sprache: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch
Laufzeit: 109 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 16 Jahre
Bildformat: 2.40:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Trailer

Michel (Franck Dubosc) ist Weihnachtsbaumzüchter und in finanziellen Nöten. Noch dazu verursacht er einen Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen sterben. Als er diesen erst nicht meldet und stattdessen später mit seiner Frau Cathy (Laure Calamy) die Leichen verstecken will, findet das Paar auf einmal viel Geld im Wagen, das es lieber behält. Doch als die örtliche Polizei unter der Leitung von Gendarm Roland (Benoît Poelvoorde) ein paar verwirrte Fremde im Wald aufgreift, ein Bär für Unruhe sorgt und zwielichtige Gestalten nach dem verschwundenen Zaster suchen, steht dem Möchtegern-Gangsterpaar das Wasser bald bis zum Hals. Das kommt davon, wenn man seine Verbrecherkenntnisse nur aus den Kriminalromanen hat, die Cathy so gerne liest.
Vermeintlich herrenloses Geld plus Mord und Totschlag in ländlicher, winterlicher Kulisse - Franck Dubosc schielt als Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor offensichtlich auf den Appeal schwarzhumoriger Thriller und Krimikomödien wie FARGO oder EIN EINFACHER PLAN. So bleiben die Anfangsopfer, die bei einer fatalen Kettenreaktion sterben, nicht die einzigen Toten, während das trottelige Pärchen in den Hauptrollen sich durch jede neue List, die sich bloß als neue Dummheit entpuppt, immer tiefer reinreitet. Das mag auf dem Papier ganz amüsant klingen und als französischer Film durchaus ein frischer Wind in einem Genre sein, das sonst vor allem von Amerikanern, Briten oder Skandinaviern dominiert ist. Dummerweise zündet nur ein Bruchteil der Gags in dieser überlangen Komödie, die auch nicht gerade viel Sympathie für ihre Figuren übrig hat. Das ist zwar merklich böser als sonstige französische Comedy-Exportschlager wie WILLKOMMEN BEI DEN SCH'TIS oder MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER, aber schwarzer Humor braucht nicht nur Tote und Tabubrüche, sondern das richtige Timing, und das findet Dubosc hier leider zu selten. (Nils Bothmann)