BOB, DER STREUNER
Film-Nr.: 15663
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Genre: Komödie
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BOB, DER STREUNER

A STREETCAR NAMED BOB (Originaltitel)

Grossbritannien - 2017

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Roger Spottiswoode
Darsteller: Luke Treadaway, Bob the Cat, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt, Anthony Head
Drehbuch: James Bowen, Garry Jenkins

Sprache: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 99 Min.
Bildformat: anamorph, 2.40:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Interview mit Luke Treadaway, Trailer

Ein drogenabhängiger Straßenmusiker gerät an einen streunenden Kater, der eines Nachts in seiner Sozialwohnung steht; zunächst unwillig, das possierliche Tierchen bei sich zu behalten, aber hartnäckig von dem Streuner heimgesucht, lenken die Verantwortung, die er für seinen neuen Gefährten übernehmen muß, aber auch der unerwartete Publikumserfolg, den er mit Bob als neuer Attraktion im Gepäck erfährt, sein Leben in eine bessere Bahn...
Spottiswoode - den meisten wohl von dessen mindestens kommerziellem Karrierehöhepunkt bekannt, seinem Bond-Beitrag TOMORROW NEVER DIES... - hat aus der wieder mal auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte einen Film gemacht, der sich mit seiner 'Life is good'-Gestimmtheit auch in der Adventszeit gut machen würde: Luke Treadaway in der Hauptrolle gibt einen einnehmend sanftmütigen Mann, der nur zu gerne Drogen- und familiäre Probleme hinter sich lassen würde, und mit einer fürsorglich bemühten Sozialarbeiterin und einer Frau, mit dem ihn nach und nach eine nicht immer einfache Romanze verbindet, stellt das Drehbuch dem entwöhnungswilligen Junkie gleich mehrere Sonnenscheine an die Seite. Die Regie kann aber auch anders: einige Entzugsszenen sind tatsächlich von einer Heftigkeit, die nichts zu wünschen übrig läßt, die kärglichen Lebensumstände werden nicht beschönigt, seine herzwärmenden Züge bekommt der Film tatsächlich vor allem vor diesem Hintergrund - und natürlich dank seines wirklich sehr süßen tierischen Hauptdarstellers! - Ganz nebenbei ein interessanter Streifzug durch ein London, das man so in kaum einem Film zu sehen bekommt... (Stefan Nottelmann)