DRACULA - DIE AUFERSTEHUNG
Film-Nr.: 18459
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Genre: Horror
Genre: Toptitel
Genre: Drama
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DRACULA - DIE AUFERSTEHUNG

DRACULA (Originaltitel)

Frankreich - 2025

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Luc Besson
Darsteller: Caleb Landry Jones, Christoph Waltz, Zoë Bleu, Guillaume de Tonquédec, Matilda De Angelis, Ewens Abid
Drehbuch: Luc Besson, Bram Stoker

Sprache: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 124 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 16 Jahre
Bildformat: 2.39:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Featurettes; Interview; B-Roll

Dracula ist wieder in. Als toxischer Boss in RENFIELD, im Remake der inoffiziellen Bram-Stoker-Adaption NOSFERATU, in DIE LETZTE FAHRT DER DEMETER und in DRACULA - DIE AUFERSTEHUNG von Luc Besson reüssierte er in der jüngeren Vergangenheit im Kino. Mit seinem DOGMAN-Hauptdarsteller Caleb Landry Jones in der Titelrolle erzählt der Franzose die klassische Stoker-Geschichte und legt besonderen Wert auf die romantischen Aspekte des Romans, wie auch der englischsprachige Alternativtitel DRACULA: A LOVE TALE zeigt. Parallel zu Draculas Suche nach der Reinkarnation seiner gemeuchelten großen Liebe sieht man Christoph Waltz als namenlosen Priester zwischen Glauben und Wissenschaft, der Vampirismus erforscht und bekämpft. Eine Van-Helsing-Figur, die allerdings nicht Van Helsing genannt wird.
Die Geschichte ist also bekannt, die Romantikbetonung und die Inszenierung mancher Szenen gemahnen an das offensichtliche Vorbild BRAM STOKER'S DRACULA von Francis Ford Coppola. An anderen Stellen hingegen setzt Besson wiederum eigene Akzente: Jonathan Harker wird hier nicht von verführerischen Vampirbräuten, sondern grimmigen Gargoyles im Schloss Draculas festgehalten, die Attraktion des Grafen wird hier mit Pheromon-Parfüm begründet, im Finale kommt zudem der Actionregisseur in Besson durch, wenn die Erstürmung von Draculas Schloss merklich mehr Kampfszenen als frühere Verfilmungen beinhaltet. Nun muss man die Grundsatzfrage, ob es die zigte Adaption des Klassikers wirklich gebraucht hat, am Ende des Tages vielleicht mit „Nein" beantworten, zumal der Ton zwischen gehobener Romanze und Vampir-Pulp mit leichten Eurotrash-Vibes schwankt. Dennoch besitzt Bessons Version genug eigene Ansätze, einen knalligen Showdown, einen gewohnt guten Christoph Waltz sowie eine famos aufgelegte Matilda De Angelis als Vampirbraut, um vielleicht nicht bahnbrechend, aber immer noch launig zu sein. (Nils Bothmann)