A QUIET PLACE: TAG EINS
Film-Nr.: 18180
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Genre: Horror
Genre: Science Fiction
Genre: Thriller
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A QUIET PLACE: TAG EINS

A QUIET PLACE: DAY ONE (Originaltitel)

USA, Grossbritannien - 2024

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Michael Sarnoski
Darsteller: Lupita Nyong'o, Joseph Quinn, Alex Wolff, Djimon Hounsou, Eliane Umuhire, Takunda Khumalo
Drehbuch: Michael Sarnoski, John Krasinski

Sprache: Englisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch, Polnisch, Tschechisch
Laufzeit: 95 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 16 Jahre
Bildformat: 2.39:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1

Prequel zu A QUIET PLACE (2018) und A QUIET PLACE: Part II (2020). Drehbuch und Regie diesmal nicht von John Krasinski, sondern von Michael Sarnoski. Vielleicht fällt der Film deshalb anders aus als erwartet. Er beginnt mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich in einem Hospiz in New York. Samira, eine junge Farbige, Schriftstellerin, Krebs im Endstadium, hat den üblichen Geselligkeitsritualen aufgekündigt. Der Therapiekater Frodo genüge ihr, sagt sie ihrem Betreuer. Durch das Versprechen, in ihre Lieblingspizzeria zu gehen, lässt sich Samira schließlich doch noch dazu bewegen, an einem Tagesausflug teilzunehmen. Und so sieht der Zuschauer die junge Frau im Bus, Fensterplatz, wie sie mit in sich gekehrtem Blick auf die Straße schaut. Der Zuschauer sieht die bunte, quirlige Belebtheit eines normalen Wochentags in Manhattan, Geschäfte, Paare, Passanten, hört gedämpft die Geräusche der Großstadt. Die Samira zugeschriebene Blickperspektive ist die des Abschieds, des Abschieds von ihrem Leben vor der Erkrankung, vom Leben überhaupt. Es ist ein letzter Blick. Aliens braucht es dafür nicht. Der Zuschauer weiß, was gemeint ist, weil die szenische Konstellation zu den ikonografischen Bildmotiven zählt. Die Aliens sind letztlich nur der Rahmen für eine Erzählung über Existentielles, über Leben, Sterben, Lebenswillen, Abschied, selbstbestimmten Tod. Die Bilder der Invasion evozieren 9/11. Detonationen, Chaos, Panik, Rauch in den Straßen, Menschen, staubbedeckt auf der Flucht. Solide inszeniert, spannend, ohne plakativ auf Spannung zu setzen. Der Schluss ein exakt gesetzter Schlusspunkt. (RD)