FRANKENSTEINS HÖLLENMONSTER
Film-Nr.: 30213
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Genre: Horror
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FRANKENSTEINS HÖLLENMONSTER

FRANKENSTEIN AND THE MONSTER FROM HELL (Originaltitel)

Grossbritannien - 1974

Blu-ray - Code B - HD 1080p

Regie: Terence Fisher
Darsteller: Peter Cushing, Shane Briant, Madeline Smith, John Stratton, David Prowse, Michael Ward
Drehbuch: Anthony Hinds

Sprache: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Laufzeit: 95 Min.
Bildformat: 1.66:1, anamorph
Tonformat: Dolby Digital 2.0, Mono
Features: Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad; Audiokommentar von Madeline Smith, Shane Briant, David Prowse und Marcus Hearn; Making-of TAKING OVER THE ASYLUM; Dokumentation: TERENCE FISHER - CHARMING EVIL; Interviews mit David Nathan und Friedric

Der letzte Frankenstein-Film der Hammer Studios entstand 1972, als ihre patentierte Gothic-Horror-Formel im Grunde schon ausgedient hatte. Ein letztes Mal kehrte Hausregisseur Terence Fisher zurück und neben Hauptdarsteller Peter Cushing ist es in erster Linie seinem untrüglichen Gespür für das Genre zu verdanken, dass in FRANKENSTEIN AND THE MONSTER FROM HELL noch einmal auf stimmungsvolle Weise die alten Zeiten zum Leben erweckt werden. Als der junge Arzt Simon (Shane Briant) versucht in die Fußtapfen des legendären Frankenstein zu treten, steckt man ihn kurzerhand in eine abgelegene Irrenanstalt. Ein glücklicher Zufall, denn der Anstaltsarzt entpuppt sich als niemand anderes als Baron Frankenstein selbst (Peter Cushing), der Simon zu seinem Assistenten ernennt. Der wahnsinnige Wissenschaftler will erneut einen künstlichen Menschen erschaffen und nutzt die Insassen des Sanatoriums als Versuchskaninchen und Ersatzteillieferanten. Fishers Frankenstein-Filme zeichneten sich von jeher durch eine besondere Kaltschnäuzigkeit aus und sein Schwanengesang stellt wohl den zynischen Höhepunkt der Saga dar, an dem die Wandlung vom genialischen Wissenschaftler zum menschenverachtenden Psychopathen endgültig vollzogen scheint. Dass man sich Cushings diabolischem Charisma trotzdem nie entziehen kann, sollte für Hammer-Fans keine Frage sein. Ein kleiner, ekliger und doch gerade deshalb irgendwie würdevoller Abschied des Teams, das das Horrorkino geprägt hat, wie kaum ein anderes. (Florian Prasser)