THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS
Film-Nr.: 18402
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Genre: Action
Genre: Fantasy
Genre: Toptitel
Genre: Abenteuerfilme
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THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS

THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS (Originaltitel)

USA, Grossbritannien - 2025

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Matt Shakman
Darsteller: Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Ebon Moss-Bachrach, Joseph Quinn, Ralph Ineson, Julia Garner
Drehbuch: Josh Friedman, Eric Pearson, Jeff Kaplan, Ian Springer

Sprache: Englisch, Deutsch, Italienisch
Untertitel: Deutsch, Italienisch, Englisch für Hörgeschädigte
Laufzeit: 110 Min.
Altersfreigabe FSK: ab 12 Jahre
Bildformat: 2.39:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1

Seitdem Disney das Studio 20th Century Fox aufkaufte, können die Fantastic Four wieder Teil des offiziellen Marvel Cinematic Universe sein und nach vier eher missratenen Verfilmungen zwischen 1994 und 2015 ihre ersten offiziellen Schritte im MCU wagen. Ähnlich wie die SPIDER-MAN-Filme mit Tom Holland oder James Gunns SUPERMAN setzt auch THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS nicht auf ein großartiges Neuerzählen der Origin Story von Marvels First Family. Eine Fernsehsendung stellt zu Beginn des Films kurz das Quartett aus Reed Richards (Pedro Pascal), seiner Frau Sue Storm (Vanessa Kirby), deren Bruder Johnny (Joseph Quinn) und ihrem besten Freund Ben Richards (Ebon Moss-Bachrach) vor, das bei einem Flug ins Weltall einer seltsamen Strahlung ausgesetzt war und danach Superkräfte entwickelte. Auf der retrofuturistischen Erde 828 sind die vier seit einigen Jahren ein Heldenteam, inklusive eigener Fanbase und Merchandise. Als offizielle Beschützer des Planeten sind sie dann auch gefragt, als Silver Surfer (Julia Garner) als Herold des Planetenfressers Galactus auftaucht und das baldige Verschlingen von Erde 828 durch ihren Herrn und Meister ankündigt.
Mit seiner Mitarbeit an der Marvel-Serie WANDAVISION hat Regisseur Matt Shakman schon Erfahrung mit stilvoller Superheldenware gesammelt und eines kann man THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS sicher nicht absprechen: Stil. Das retrofuturistische Sixties-Styling ist eine Augenweide, mit einem Faible für abgerundete Ecken und gedämpfte Farben; passend dazu werden in einer Anfangsmontage auch Schurken aus früheren, naiveren Comiczeiten vorgestellt, etwa Mole Man (Paul Walter Hauser) oder ein Mad Scientist mit dressierten Affen als Handlangern. Die vier Mitglieder des Heldenquartetts besitzen Chemie miteinander, auch wenn das Thema Familie bisweilen so ausgereizt wird, dass es selbst den FAST & FURIOUS-Crew zu viel werden dürfte. Das sorgt immerhin für ein paar interessante Denkanstöße (etwa der familiäre Preis, den Galactus für ein Verschonen der Erde fordert), während der Mainplot eher aus einem Warten auf den Endboss besteht. Der ist comicgetreu als Riese und nicht als galaktische Wolke wie in FANTASTIC FOUR: RISE OF THE SILVER SURFER aus dem Jahr 2007 dargestellt. Für die oft beschworene Frischzellenkur im MCU ist THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS dann doch vielleicht etwas zu simpel und die Action etwas zu handelsüblich geworden, ein nettes Sixties-Style-Sci-Fi-Abenteuer mit tollem Look und Charme ist aber doch dabei herumgekommen. (Nils Bothmann)