Sprache: Englisch Laufzeit: 106 Min. Bildformat: 1.33:1 Tonformat: Mono
1841 irgendwo in New Hampshire. Der junge Farmer und Familienvater Jabez Stone hat kein Geld, um seine Schulden zurückzuzahlen. Da trifft es sich, dass wie aus dem Nichts ein Fremder erscheint, Lodenhut, Spitzbart, Gehrock, schwarze Krawatte, Handschuhe, Spazierstock in der Linken, Zigarre in der Rechten, und einen Stoß Münzgeld aus dem Boden hervorzaubert. Stone unterschreibt einen Vertrag auf sieben Jahre. Mit Blut, versteht sich. Mr. Scratch, so der Name des Fremden, ist der Leibhaftige höchstselbst, und wer mit dem Teufel speist, der braucht bekanntlich einen sehr langen Löffel. Walter Huston brilliert als Mr. Scratch in der Verkörperung des gerissenen Dealmakers, der seine Klientel wortreich einspinnt, das Kleingedruckte noch kleiner redet, und schon haben sie ihm, schneller als der Verstand es begreift, ihre Seele verkauft. Doch der Teufel hat seine Rechnung ohne Daniel Webster gemacht. In ihm, dem Senator und Ehrenmann, findet Mr. Scratch seinen Meister. Die Parabel ist ein Sozialdrama, das davor warnt, sich aus Eigennutz gegen die Gemeinschaft zu stellen, der man angehört. Divide et impera: Eine Interessensgemeinschaft in Einzelinteressen zu spalten, um so das eigene Interesse durchsetzen zu können, das im Gegensatz zu dem der vormaligen Gemeinschaft steht, ist ein Klassiker der Machtstrategien. Ein diabolischer sozusagen. (RD)
traumathek.de verwendet Cookies für Funktions-, Komfort- und Statistikzwecke. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier