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Vergangene Veranstaltungen 2026

Donnerstag 9.7. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Zur Ausstellung im Museum Ludwig Köln
KUSAMA: INFINITY
Regie: Heather Lenz
USA 2018, 77 Min., OV Japanisch/Englisch mit deutschen UT, DVD-Projektion
Trailer
Im Museum Ludwig in Köln findet vom 14.3. bis 2.8.2026 die Ausstellung "Yayoi Kusama" statt:
"Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung."
Wir in der Traumathek stellen nun zum x-ten Mal den Film KUSAMA: INFINITY vor, der vor oder nach einem Museumsbesuch tiefe Einblicke in das Leben von Yayoi Kusama gibt.
Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.
KUSAMA: INFINITY porträtiert eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 25.6. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Reihe Feministischer Film
THE OUTRUN
Regie: Nora Fingscheidt
Deutschland/GB 2024, 113 Min., OV Englisch mit deutschen UT, Blu-ray-Projektion
Mit: Saoirse Ronan, Paapa Essiedu, Nabil Elouahabi, Izuka Hoyle, Freya Evans, Seamus Dillane
Trailer
An der windgepeitschten Küste des kleinen schottischen Archipels Orkney findet sich Rona (Saoirse Ronan) wieder - gezwungenermaßen zurück bei ihren Eltern, nachdem der Alkoholismus ihr sorgenfreies Leben als Studentin in London zerstört hat. Nüchtern sein ist für Rona so zermürbend wie das unerbittliche Leben auf der kalten Insel, aber die wilde Natur ist so sehr Metapher wie Medizin; die raue, kalte, sandige Umgebung fühlt sich nach Heilung an.
Nora Fingscheidt beweist nach SYSTEMSPRENGER wieder einmal den richtigen filmischen Riecher, indem sie Form und Erzählung nahtlos verknüpft in einer elliptischen und größtenteils nichtlinearen Erzählung, in der Mensch und Natur grundlegend eins sind und man das Salz förmlich schmecken und den Wind auf der Haut brennen spüren kann: sauber, grobkörnig, ein bisschen schmerzhaft, absolut berauschend. Wie sich Heilung eben anfühlt.
THE OUTRUN ist eine zärtliche Erzählung, die sich leise ins Herz schleicht.
(Jana Hollstein)
Eintritt: 7,-
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ausverkauft ! - ausverkauft ! - ausverkauft !
Donnerstag 18.6. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Zur Ausstellung im Museum Ludwig Köln
KUSAMA: INFINITY
Regie: Heather Lenz
USA 2018, 77 Min., OV Japanisch/Englisch mit deutschen UT, DVD-Projektion
Trailer
Im Museum Ludwig in Köln findet vom 14.3. bis 2.8.2026 die Ausstellung "Yayoi Kusama" statt:
"Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung."
Wir in der Traumathek stellen nun zum x-ten Mal den Film KUSAMA: INFINITY vor, der vor oder nach einem Museumsbesuch tiefe Einblicke in das Leben von Yayoi Kusama gibt.
Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.
KUSAMA: INFINITY porträtiert eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 21.5. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Zur Ausstellung im Museum Ludwig Köln
KUSAMA: INFINITY
Regie: Heather Lenz
USA 2018, 77 Min., OV Japanisch/Englisch mit deutschen UT, DVD-Projektion
Trailer
Im Museum Ludwig in Köln findet vom 14.3. bis 2.8.2026 die Ausstellung "Yayoi Kusama" statt:
"Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung."
Wir in der Traumathek stellen nun zum x-ten Mal den Film KUSAMA: INFINITY vor, der vor oder nach einem Museumsbesuch tiefe Einblicke in das Leben von Yayoi Kusama gibt.
Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.
KUSAMA: INFINITY porträtiert eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 7.5. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Hommage Alexander Kluge
ABSCHIED VON GESTERN
Regie: Alexander Kluge
Deutschland 1966, 88 Min., OV Deutsch mit deutschen UT, Blu-ray-Projektion
Mit: Alexandra Kluge, Hans Korte, Werner Kreindl, Günter Mack, Eva Maria Meinecke, Alfred Edel
ABSCHIED VON GESTERN in Venedig
Anita G., eine junge deutsch-jüdische Frau aus der DDR, flieht in den sechziger Jahren aus der DDR in den Westen, um sich ein neues Leben aufzubauen. Zum ersten Mal in ihrem Leben taucht sie in die Verlockungen der kapitalistischen Gesellschaft ein und erliegt schnell dem Einfluss des westlichen Konsumismus. Sie bleibt jedoch in der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, die sie nicht annimmt, ständig auf der Flucht und scheitert immer wieder.
Alexander Kluges Spielfilmdebut ABSCHIED VON GESTERN markierte 1966 einen programmatischen Bruch mit den damaligen Kinokonventionen und wird als wegweisender Meilenstein des Neuen Deutschen Films angesehen, einer der ersten Spielfilme nach dem Oberhausener Manifest.
Bei den Filmfestspielen von Venedig im Jahr 1966 wurde er als erster deutscher Film seit 1941 ausgezeichnet, neben 7 weiteren Auszeichnungen gewann er den Silbernen Löwen.
Eintritt: 7,-
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Freitag 24.4. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Reihe Feministischer Film
THE OUTRUN
Regie: Nora Fingscheidt
Deutschland/GB 2024, 113 Min., OV Englisch mit deutschen UT, Blu-ray-Projektion
Mit: Saoirse Ronan, Paapa Essiedu, Nabil Elouahabi, Izuka Hoyle, Freya Evans, Seamus Dillane
Trailer
An der windgepeitschten Küste des kleinen schottischen Archipels Orkney findet sich Rona (Saoirse Ronan) wieder - gezwungenermaßen zurück bei ihren Eltern, nachdem der Alkoholismus ihr sorgenfreies Leben als Studentin in London zerstört hat. Nüchtern sein ist für Rona so zermürbend wie das unerbittliche Leben auf der kalten Insel, aber die wilde Natur ist so sehr Metapher wie Medizin; die raue, kalte, sandige Umgebung fühlt sich nach Heilung an.
Nora Fingscheidt beweist nach SYSTEMSPRENGER wieder einmal den richtigen filmischen Riecher, indem sie Form und Erzählung nahtlos verknüpft in einer elliptischen und größtenteils nichtlinearen Erzählung, in der Mensch und Natur grundlegend eins sind und man das Salz förmlich schmecken und den Wind auf der Haut brennen spüren kann: sauber, grobkörnig, ein bisschen schmerzhaft, absolut berauschend. Wie sich Heilung eben anfühlt.
THE OUTRUN ist eine zärtliche Erzählung, die sich leise ins Herz schleicht.
(Jana Hollstein)
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 16.4. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Zur Ausstellung im Museum Ludwig Köln
KUSAMA: INFINITY
Regie: Heather Lenz
USA 2018, 77 Min., OV Japanisch/Englisch mit deutschen UT, DVD-Projektion
Trailer
Im Museum Ludwig in Köln findet vom 14.3. bis 2.8.2026 die Ausstellung "Yayoi Kusama" statt:
"Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung."
Wir in der Traumathek stellen nun zum 5. Mal den Film KUSAMA: INFINITY vor, der vor oder nach einem Museumsbesuch tiefe Einblicke in das Leben von Yayoi Kusama gibt.
Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern.
KUSAMA: INFINITY porträtiert eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 19.3. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Reihe Feministischer Film
FASSADEN
Regie: Alina Cyranek
Deutschland 2026, 87 Min., OV Deutsch, Blu-ray-Projektion
Gelesen von Sandra Hüller
Trailer
Ein Film auch für Männer!
Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten; und dennoch bleiben die Gewalt und vor allem die betroffenen Frauen oft unsichtbar.
Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN, der von Sandra Hüller gelesen wird, sichtbar.
Sandra Hüller erzählt die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, und die Geschichte eines politischen und gesellschaftlichen Systems, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche männlichen und patriarchalen Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen nicht nur unzulänglich schützt, sondern sogar realen Gefahren aussetzt.
Die Erzählung wurde aus vier wahren Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet, um die Anonymität der Frauen zu gewährleisten. Alle Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Neben Tanz und Animation bilden Experteninterviews, die klar und sachlich die Machtverhältnisse und Beziehungsstrukturen einordnen, den dokumentarischen Rahmen. FASSADEN ist kein einfach konsumierbarer Film, sondern eine Herausforderung für die Zuschauenden. Häusliche Gewalt und die damit verbundenen Statistiken sind brutal, erschütternd, physisch.
Eintritt: 7,-
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Sonntag 8.3. / 19 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Weltfrauentag
ALS SUSAN SONTAG IM PUBLIKUM SASS
Regie: RP Kahl
Deutschland 2021, 86 Min, OV Deutsch, DVD-Projektion
Mit: Saralisa Volm, RP Kahl, Luise Helm, Heike-Melba Fendel, Celine Yildirim, Cynthia Buchheim, Stefanie Schuster, Mario Mentrup, Kirstin Warnke, Sonja Hilberger
Trailer
50 Jahren ist es her, dass die berühmte Panel-Diskussion »A Dialogue on Women's Liberation« in New Yorks Town Hall stattfand: Auf der Bühne streiten, lachen und performen Norman Mailer, Germaine Greer, Jill Johnston, Jacqueline Ceballos und Diana Trilling. Im Publikum Susan Sontag, Cynthia Ozick und Betty Friedan. Die intellektuelle Elite New Yorks. Hegedus und Pennebaker ikonisieren das Ereignis später mit ihrem Dokumentarfilm »Town Bloody Hall«.
50 Jahre später in Berlin – in einem Reenactment für die Theaterbühne kämpfen Saralisa Volm und RP Kahl als Germaine Greer und Norman Mailer gegen und miteinander und führen die Diskussion außerhalb ihrer Bühnenrollen gemeinsam mit Luise Helm, Heike-Melba-Fendel und Céline Yildirim weiter. Die Proben für das Reenactment verdichten sich zu einem tiefgründigen Schlagabtausch im Jetzt, dem Zeitalter von »Me Too«.
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 5.2. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Reihe Feministischer Film
NOCH BIN ICH NICHT, WER ICH SEIN MÖCHTE
Regie: Klára Tasovská
Tschechien/Slowakei/Österreich 2024, 90 Min., OV Tschechisch mit deutschen Untertiteln, DVD-Projektion
Trailer
Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 versucht die junge Fotografin Libuše Jarcovjáková, mit ihren Bildern den Zwängen des repressiven tschechoslowakischen Regimes zu entkommen. Sie will herausfinden, wer sie sein möchte, und geht dafür auf die Straßen von Prag, in verstaubte Kneipen, zur Nachtschicht in eine Druckerei, in die Communities der Roma und vietnamesischen Migrant:innen.
Schnappschüsse von Nacktheit, Sex, Alkohol wechseln sich ab mit Bildern von Lethargie und Restriktionen. Als sie wegen Fotos aus einem Schwulenclub Probleme mit der Polizei bekommt, geht Libuše eine Scheinehe ein und zieht nach Berlin. Doch auch die neue Welt ist voller Hindernisse. Mit ihrem letzten Geld fliegt sie nach Tokio, wo ihr der Durchbruch als Modefotografin gelingt. Aber das ist nicht das Leben, das Libuše leben will. Sie kehrt erst nach Berlin und später nach Prag zurück. Ihre Rückschläge und Erfolge, ihre Gefühle und Beziehungen und ihre nie endende Suche nach sich selbst sind festgehalten in ihren Bildern und Tagebüchern.
In welcher Welt lebe ich? Wer bin ich? Wie möchte ich leben? Aus Libuše Jarcovjákovás Werk von zehntausenden Negativen und dutzenden Tagebüchern hat die tschechische Regisseurin Klára Tasovská einen poetischen Filmessay montiert. NOCH BIN ICH NICHT, WER ICH SEIN MÖCHTE erzählt von einem besonderen Künstlerinnenleben und einer bewegenden Reise in die Freiheit, die sich über sechs Jahrzehnte spannt und von der sowjetisch "normalisierten" ČSSR der späten 1960er und frühen 70er über das Ost-Berlin der 80er bis ins Prag nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und von heute führt.
Eintritt: 7,-
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Donnerstag 15.1. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:
Reihe Feministischer Film
KICKEN WIE EIN MÄDCHEN
Episoden 1+2
In Anwesenheit der Regisseurin und Produzentin Karin de Miguel Wessendorf
Regie: Karin de Miguel Wessendorf
Kamera: Jennifer Günther
Deutschland 2023, 2x45 Min., OV Deutsch, mp4-Projektion
Mit: Pauline, Chayenne, Eriona, Liv und die anderen Mädchen
Trailer
"Mädchen können kein Fußball spielen." - diesen und ähnliche Sprüche haben Pauline, Chayenne, Eriona, Liv und die anderen Mädchen aus der Mannschaft trotz ihres jungen Alters schon allzu oft hören müssen. Doch die Spielerinnen der U15 der SGS Essen-Schönebeck lassen sich davon nicht beeindrucken - denn sie gehören zu den besten Fußballspielerinnen ihrer Altersklasse in ganz NRW.
Die sechsteilige Doku-Serie KICKEN WIE EIN MÄDCHEN erzählt die Geschichte von Mädchen aus dem Ruhrgebiet, die eines teilen: die Leidenschaft für den Fußballsport und den Traum, Profifußballerin zu werden. Sie alle spielen beim Verein SGS Essen-Schönebeck, dem letzten reinen Frauenverein in der Bundesliga, der sich die Förderung von weiblichen Talenten auf die Fahne geschrieben hat. Die TrainerInnen bringen jungen Mädchen bei, ihr Potenzial - im Sport wie in anderen Lebensbereichen - nicht ungenutzt zu lassen, sich Selbstbewusstsein anzutrainieren und sich Höchstleistungen zuzutrauen.
KICKEN WIE EIN MÄDCHEN ist eine Doku-Serie über Empowerment. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Mädchen so zu fördern, dass sie ihre Talente entfalten können. Gleichzeitig soll sie die Sichtbarkeit von Frauenfußball erhöhen - stellvertretend für viele andere Bereiche in der Gesellschaft, in denen die Leistungen von Frauen nicht im selben Maße gewürdigt werden wie die von Männern. Dabei begegnen uns Themen wie Chancenungleichheit, Gender Pay Gap, die Rolle weiblicher Vorbilder oder der Umgang mit Mobbing. Denn Mädchen, die Fußball spielen möchten, werden heutzutage immer noch mit Vorurteilen und Diskriminierung konfrontiert.
Eintritt: 7,-
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