Vergangene Veranstaltungen 2026




Donnerstag 5.2. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:

Reihe Feministischer Film
NOCH BIN ICH NICHT, WER ICH SEIN MÖCHTE
Regie: Klára Tasovská
Tschechien/Slowakei/Österreich 2024, 90 Min., OV Tschechisch mit deutschen Untertiteln, DVD-Projektion

Trailer

Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 versucht die junge Fotografin Libuše Jarcovjáková, mit ihren Bildern den Zwängen des repressiven tschechoslowakischen Regimes zu entkommen. Sie will herausfinden, wer sie sein möchte, und geht dafür auf die Straßen von Prag, in verstaubte Kneipen, zur Nachtschicht in eine Druckerei, in die Communities der Roma und vietnamesischen Migrant:innen.

Schnappschüsse von Nacktheit, Sex, Alkohol wechseln sich ab mit Bildern von Lethargie und Restriktionen. Als sie wegen Fotos aus einem Schwulenclub Probleme mit der Polizei bekommt, geht Libuše eine Scheinehe ein und zieht nach Berlin. Doch auch die neue Welt ist voller Hindernisse. Mit ihrem letzten Geld fliegt sie nach Tokio, wo ihr der Durchbruch als Modefotografin gelingt. Aber das ist nicht das Leben, das Libuše leben will. Sie kehrt erst nach Berlin und später nach Prag zurück. Ihre Rückschläge und Erfolge, ihre Gefühle und Beziehungen und ihre nie endende Suche nach sich selbst sind festgehalten in ihren Bildern und Tagebüchern.

In welcher Welt lebe ich? Wer bin ich? Wie möchte ich leben? Aus Libuše Jarcovjákovás Werk von zehntausenden Negativen und dutzenden Tagebüchern hat die tschechische Regisseurin Klára Tasovská einen poetischen Filmessay montiert. NOCH BIN ICH NICHT, WER ICH SEIN MÖCHTE erzählt von einem besonderen Künstlerinnenleben und einer bewegenden Reise in die Freiheit, die sich über sechs Jahrzehnte spannt und von der sowjetisch "normalisierten" ČSSR der späten 1960er und frühen 70er über das Ost-Berlin der 80er bis ins Prag nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und von heute führt.

Eintritt: 7,-

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Donnerstag 15.1. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek präsentiert:

Reihe Feministischer Film
KICKEN WIE EIN MÄDCHEN

Episoden 1+2
In Anwesenheit der Regisseurin und Produzentin Karin de Miguel Wessendorf

Regie: Karin de Miguel Wessendorf
Kamera: Jennifer Günther
Deutschland 2023, 2x45 Min., OV Deutsch, mp4-Projektion
Mit: Pauline, Chayenne, Eriona, Liv und die anderen Mädchen

Trailer

"Mädchen können kein Fußball spielen." - diesen und ähnliche Sprüche haben Pauline, Chayenne, Eriona, Liv und die anderen Mädchen aus der Mannschaft trotz ihres jungen Alters schon allzu oft hören müssen. Doch die Spielerinnen der U15 der SGS Essen-Schönebeck lassen sich davon nicht beeindrucken - denn sie gehören zu den besten Fußballspielerinnen ihrer Altersklasse in ganz NRW.

Die sechsteilige Doku-Serie KICKEN WIE EIN MÄDCHEN erzählt die Geschichte von Mädchen aus dem Ruhrgebiet, die eines teilen: die Leidenschaft für den Fußballsport und den Traum, Profifußballerin zu werden. Sie alle spielen beim Verein SGS Essen-Schönebeck, dem letzten reinen Frauenverein in der Bundesliga, der sich die Förderung von weiblichen Talenten auf die Fahne geschrieben hat. Die TrainerInnen bringen jungen Mädchen bei, ihr Potenzial - im Sport wie in anderen Lebensbereichen - nicht ungenutzt zu lassen, sich Selbstbewusstsein anzutrainieren und sich Höchstleistungen zuzutrauen.

KICKEN WIE EIN MÄDCHEN ist eine Doku-Serie über Empowerment. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Mädchen so zu fördern, dass sie ihre Talente entfalten können. Gleichzeitig soll sie die Sichtbarkeit von Frauenfußball erhöhen - stellvertretend für viele andere Bereiche in der Gesellschaft, in denen die Leistungen von Frauen nicht im selben Maße gewürdigt werden wie die von Männern. Dabei begegnen uns Themen wie Chancenungleichheit, Gender Pay Gap, die Rolle weiblicher Vorbilder oder der Umgang mit Mobbing. Denn Mädchen, die Fußball spielen möchten, werden heutzutage immer noch mit Vorurteilen und Diskriminierung konfrontiert.

Eintritt: 7,-

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