Mark Sikora
(1968 - 2022)

Tief empfunden trauere ich um meinen sehr guten Freund Mark Sikora.

Mit Mark verband mich seit Anfang der 90er-Jahre eine enge Seelenverwandtschaft. Den größten Teil unserer Leben waren wir einander Wegbegleiter, wußten, was in dem anderen vorgeht, sahen die Welt, wie sie der andere sah.
Mark zu verlieren ist wie ein Teil des eigenen Lebens zu verlieren, ein schlimmer Verlust..

Darüber hinaus war Mark als großer Idealist von Beginn an eine der tragenden Seelen der Traumathek und ist es über all die 28 Jahre geblieben. Er war nicht nur einer der drei Initiatoren für ihre Gründung. Mit seinem mutigen Ideenreichtum, Ausdruck seines kreativen Geistes, wurde er zum Namensgeber der Traumathek. Er war Unterstützer und Mitstreiter.
Bis zuletzt half er, der weithin bekannt war als fast allwissenender Cineast und Filmkenner, Filmliebhaber und Filmverehrer, als Autor bei unseren Reviews. Alle Mitarbeiter waren mit ihm befreundet, zu allen hatte er eine tiefere Verbindung.

Mit Mark verliere ich und verliert die Traumathek einen feinen und sehr empfindsamen Menschen.
Wir leben in großem Dank und noch größerer Verbundenheit mit Mark Sikora weiter.

Karin
Christoph


Noch bevor wir Mark persönlich kennenlernten, war er uns schon als ein Urgestein der Traumathek vertraut, durch seine Texte und durch seine jahrelange Unterstützung in allen Belangen.

Als er dann später anfing, uns regelmäßig im Laden zu besuchen, gewannen wir ihn schnell als Freund lieb. Seine ehrliche und unverstellte Art, sein Humor und nicht zuletzt sein ungebrochener Enthusiasmus in allen Filmdingen (vom Animationsfilm bis zum Italo-Horror) haben dafür gesorgt, dass wir sehr schnell einen Draht zueinander fanden.
Denn Mark war immer bereit, seine Begeisterung mit anderen zu teilen. Wie oft kam er nach neuen Pressescreenings bei uns vorbei, um uns sofort von seinen ersten Eindrücken zu berichten.
Immer wieder kam es dann vor, dass sich auch der ein oder andere Kunde angesteckt fühlte und schnell entspann sich ein herzliches Gespräch zwischen drei oder mehr Leuten.
Für viele dieser Kunden machte er die Traumathek dauerhaft zu einer kleinen, filmkulturellen Heimat. Bei unzähligen geselligen Abenden saßen wir oft bis spät zusammen und wenn Mark von seiner Zeit als Musikjournalist erzählte, erwies er sich immer wieder als unerschöpflicher Quell wunderbarer Anekdoten.

Wir hoffen, dass er stets wusste, wie wichtig uns all diese Momente waren, wie wichtig er uns war.
Mark, wir werden dich unendlich vermissen!

Fab und Florian