Willkommen beim Filmprogramm Archiv Schönecker Köln im Studio Argento


Studio Argento in der Traumathek
Inhaberin: Karin Hüttenhofer
Engelbertstraße 45
50674 Köln
Tel: 0221 2404795
E-Mail: info@traumathek.de


Filmarchiv Schönecker Köln
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth, Joachim Steinigeweg
Kontakt: Joachim Steinigeweg
Alteburger Str. 113
50678 Köln
E-Mail: Joachim.Steinigeweg@email.de


Filmprogramm Archiv Schönecker Köln

25.01. Screening: Orfeu Negro
01.03. Screening: Familienleben
22.03. Screening: Filme von Humphrey Jennings
26.04. Screening: Männer von Aran
24.05. Screening: Wenn Katelbach kommt
07.06. Screening: Wilde Erdbeeren
21.06. Screening: Viva Maria!
06.09. Screening: Uzala, der Kirgise
20.09. Screening: Das höhere Prinzip
25.10. Screening: Tod eines Radfahrers
29.11. Screening: Solaris
13.12. Screening: Rashomon




Donnerstag 25.1. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

ORFEU NEGRO
Regie: Marcel Camus
Frankreich/Brasilien 1959, 16mm, dt. Fassung, 107 Min.

Die junge, schöne Euridice fühlt sich in ihrem Heimatdorf von einem Unbekannten verfolgt und kommt zum ersten Mal nach Rio de Janeiro ausgerechnet während pulsierender Karnevalsvorbereitungen. Hier lernt sie den draufgängerischen Strassenbahnführer Orfeo kennen, der sich, obwohl mit Mira verlobt, leidenschaftlich in Euridice verliebt. Der Verfolger ereilt Euridice schließlich in der Personifizierung des Todes, und auch Orfeo kann sie nicht retten.

Camus realisiert seinen zweiten Film ORFEU NEGRO 1959 überwiegend mit Laienschauspielern. In den Hauptrollen spielen die US-amerikanische Tänzerin Marpessa Dawn und der brasilianische Fußballspieler Breno Mello. In Anlehnung an die griechische Tragödie um Orpheus und Euridike kommt der Musik eine tragende Rolle zu und so unterstreichen Bossa-Nova-Rhythmen mit unbändiger Energie die beschwingten und bunten Bilder der Geschichte.
Der Film wurde 1959 mit der Goldenen Palme beim Internationalen Filmfestival in Cannes sowie 1960 mit dem Oscar als Bester ausländischer Film ausgezeichnet.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795



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Donnerstag 1.3. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

FAMILIENLEBEN
Regie: Kenneth Loach, Großbritannien 1971, 16mm, dt. Fassung, 108 Min.

Das Drama FAMILIENLEBEN schildert sechs Monate im Leben der 19-jährigen Janice, die unter dem Druck ihrer konservativen Eltern zerbricht. Anstelle von Verständnis und echter Liebe erfährt Janice eine herrische Erziehung, die auf kleinbürgerliche Riten und moralische Zwänge pocht. Das tägliche Gefühl von Angst, Verunsicherung und Unterdrückung führt schließlich zum seelischen Zusammenbruch und zur Einweisung in die psychiatrische Klinik.
Ken Loach ist bekannt für seine sozialkritischen Themen und zeichnet mit diesem Film eine bewegende, psychologisch-soziologische Studie der Gesellschaft und der Familie.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795

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Donnerstag 22.3. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

FILME VON HUMPHREY JENNINGS:
A DIARY FOR TIMOTHY
Regie: Humphrey Jennings, Großbritannien 1944/45, 16mm, OV, 38 Min.
FAMILY PORTRAIT
Regie: Humphrey Jennings, Großbritannien 1950, 16mm, OV, 25 Min.

A DIARY FOR TIMOTHY: Jennings schreibt ein fiktives Kriegstagebuch für den Sohn eines britischen Soldaten. Es beginnt am 3. September 1944, als das Kind in der Nähe von Oxford geboren wird, und endet sechs Monate später, in den letzten Februartagen 1945. In den ersten Lebensmonaten ahnt das Baby Timothy natürlich nicht, was in der Welt passiert und welche Schicksale der langjährige Krieg verursacht hat. Da sind der verletzte Pilot Peter, der Bauer Alan, der Minenarbeiter Goronwy und der Ingenieur Bill, die stellvertretend für die gesamte Nation ein Bild des Lebens im letzten Kriegsjahr zeichnen. Die Hoffnung auf ein Ende des Krieges geht einher mit der Frage, wie die kommenden Generationen die komplexen Themen von Politik und Gesellschaft prägen werden.

FAMILY PORTRAIT: In Vorbereitung auf die Feier des Festival of Britain1951 wurde dieser Kurzfilm veröffentlicht, um zu zeigen, dass die Nation wie eine große Familie funktioniert. Illustrative Szenen aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Politik und sozialem Leben vermitteln den Eindruck des gemeinschaftlichen Fortschrittes.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795



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Donnerstag 26.4. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

MÄNNER VON ARAN
Regie: Robert Flaherty, Großbritannien/Irland 1934, 16mm, OV, 77 Min.

Robert J. Flaherty zeigt in diesem Dokumentarfilm den Alltag und Überlebenskampf der Fischer und Bauern auf der Felseninsel Aran vor der Westküste Irlands. Die ästhetische Wiedergabe der wilden Naturformen verbindet sich mit der Intensität der Personen im Film, deren Ausdrucks- und Handlungsformen Flaherty in über zwei Jahren Drehzeit geduldig beobachtet und mit der Kamera einfängt.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795

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Donnerstag 24.5. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

WENN KATELBACH KOMMT
Regie: Roman Polanski, Großbritannien 1966, 16mm, dt. Fassung, 111 Min.

In Roman Polanskis Frühwerk WENN KATELBACH KOMMT dringen zwei verwundete Gangster auf der Flucht in ein nordenglisches Inselschloss ein, das von einem Schriftsteller und seiner französischen Ehefrau bewohnt wird. Die Verbrecher nehmen das Ehepaar als Geiseln, um in der Abgeschiedenheit der Festung auf Rettung durch den Gangsterboss Katelbach zu warten. Währenddessen entwickelt sich ein makabres Spiel um Macht und Abhängigkeit, bis der Hausherr den Terror eher zufällig mit einem Gewaltakt beendet.
„Eine bitterböse Parabel auf die Kommunikationsstörungen der bürgerlichen Gesellschaft und ihre Disposition zur Gewalt, eine modellhafte Studie über das Entstehen und die Umkehrung von Herrschaftsverhältnissen. Polanskis zweiter in England entstandener Spielfilm fasziniert durch dramaturgisches Kalkül und die suggestiv verdichtete Atmosphäre des Makabren.“ (film-dienst)
WENN KATELBACH KOMMT wurde bei der Berlinale 1966 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795

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Donnerstag 7.6. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

WILDE ERDBEEREN
Regie: Ingmar Bergman, Schweden, 1957/58, 16mm, dt. Fassung, 93 Min.

Der berühmte Mediziner Isak Borg soll an der südschwedischen Universität Lund zum 50. Jahrestag seiner Promotion als „doctor jubilaris“ geehrt werden. Gemeinsam mit seiner Schwiegertochter Marianne, die nach einem Ehestreit mit seinem Sohn Ewald eine Zeit lang bei ihm wohnt, tritt der 78-Jährige die Reise nach Lund an. Die Fahrt wird zu einer Lebensreise, denn die Route führt an vertrauten Orten aus Isaks Kinder- und Jugendzeit vorbei, die in Träumen, Rückblenden und Begegnungen reflektiert wird. Doch die Schlüsselszenen seiner Vergangenheit führen zu der ernüchternden Selbsterkenntnis, dass Isak die wichtigsten Menschen in seinem Leben durch seine Herzenskälte verloren hat. Für einen Wandel ist es nie zu spät, und so ist Isak am Ende des Films ein neuer Mensch.
WILDE ERDBEEREN - mit dem schwedische Stummfilm- und Theaterregisseur Victor Sjöström in der Hauptrolle - wurde bei der Berlinale 1958 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795

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Donnerstag 21.6. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren:

VIVA MARIA!
Regie: Louis Malle, Frankreich 1965, Blu-ray-Projektion (16mm Filmkopie leider zu sehr defekt), OmdU, 118 Min.

Zwei schöne junge Frauen – beide mit Namen Maria – ziehen zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer mexikanischen Schaustellertruppe durch Mittelamerika. Ihre Erfindung des Striptease macht sie zu der Attraktion schlechthin. Als sich Maria I (Brigitte Bardot) in den Revolutionär Flores verliebt, schließen sie sich seiner sozialistischen Aufstandsbewegung gegen die übermächtigen Landbesitzer an. Maria II (Jeanne Moreau) verfügt über ungeahnte Schießkünste, die sie von ihrem Vater gelernt hat, und so verhelfen die beiden Amazonen der armen Landbevölkerung zum Sieg über die Ausbeuter.

Unsere Traumathek-Besprechung:
Viva Maria e Maria!
Die eine Maria ist eine gesuchte Terroristin und sexy; die andere Maria ist Tingel-Tangel-Sängerin in einem fahrenden Varieté und: sexy. Beide lernen sich irgendwo in Südamerika kennen und mögen, und von da an gehen sie gemeinsam auf Tour und beider Schicksal nimmt einen ungestümen, ereignisreichen, abenteuerlichen Lauf: Sie lernen die Liebe kennen, sei es in Art der männerauf-lesenden und männerauf-listenden Brigitte Bardot, sei es in Art der nur den einen liebenden und für ihn alles riskierenden Jeanne Moreau, erfinden aus Unvermögen und Zufall die Kunst des Striptease, müssen allerlei Gefahren und Widrigkeiten wie Gefängnis und Folter überstehen, sogar einer Revolution als Anführerinnen zum Sieg verhelfen, werden verehrte Volksheldinnen, und werden dann schließlich triumphal und glorreich in Paris gefeiert.
Was für ein Film! Lebendig und lustig, schön und bunt, leidenschaftlich romantisch sexy, und ineins revolutionistisch! politisch! feministisch! sozialkritisch! Unerreichte Meisterschaft von Viva Loius Malle!
Ave Maria e Maria!

Abendkasse: 6,-
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Donnerstag 6.9. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

UZALA, DER KIRGISE
Regie: Akira Kurosawa, Japan 1973-75, 16mm, dt. Fassung, CinemaScope, 142 Min.

Im zaristischen Russland von 1902 freundet sich der Offizier und Kartograph Wladimir Arsenjew während einer Expedition in der kargen Landschaft Sibiriens mit dem alten Nomaden Dersu Uzala an, der ihm im Überlebenskampf gegen die Naturgewalten hilft. Als Gegenleistung nimmt er Uzala Jahre später in sein Haus auf, doch kommt dieser mit dem Leben in dem fremden Umfeld nicht zurecht und begibt sich zurück in die Taiga, wo er bald darauf stirbt. Die beeindruckende Schönheit der Natur mit allen ihren Erscheinungen bestimmt den Rhytmus des Films von der Windstille bis zum furiosen Schneesturm.

Abendkasse: 6,-
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Donnerstag 20.9. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

DAS HÖHERE PRINZIP
Regie: Jiri Krejcik, CSSR 1960, 16mm, dt. Fassung, 104 Min.

1942, kurz nach dem Attentat von tschechischen Nazigegnern auf SS-Obergruppenführer Heydrich in Prag macht die Rache der SS auch nicht in der böhmischen Kleinstadt Kostelec halt: Während des schriftlichen Abiturs in Latein verhaftet die Gestapo drei Schüler, die ein Zeitungsbild Heydrichs bemalt hatten und denunziert wurden. Einzig ihr Lateinlehrer, der an die klassischen Ideale der Menschenwürde glaubt und deshalb von seinen Schülern „Das höhere Prinzip“ genannt wird, bittet beim Gestapo-Chef um Gnade und das Leben der Jungen. Als dieser sich nicht an seine Zusage hält, und die drei erschossen werden, tritt der Professor vor seine Klasse und protestiert gegen den Mord an seinen Schülern.

Abendkasse: 6,-
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Donnerstag 25.10. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

TOD EINES RADFAHRERS
Regie: Juan Antonio Bardem, Spanien 1955, 16mm, dt. Fassung, 88 Min.

Die ersten Szenen des Films TOD EINES RADFAHRERS bilden den schockierenden Auftakt zu einer vielschichtigen Erzählung – ein Unfall mit Fahrerflucht. Aus Angst vor der Enthüllung ihrer Affäre und dem damit verbundenen sozialen Ruin lassen Maria und Juan den von ihnen Angefahrenen auf der einsamen Landstrasse zurück. Später erfährt Juan aus der Zeitung, dass das Unfallopfer seinen Verletzungen erlegen ist. Die Schuld der unterlassenen Hilfe plagt sein Gewissen und führt dazu, seine gesamte Situation zu hinterfragen, seine Affäre und seine nur aus Protektion erhaltene Stellung an der Universität. Doch Maria, Ehefrau des reichen Industriellen Miguel, sorgt sich nur um ihre gute Reputation in der spanischen Oberschicht – eine harte Probe für die beiden.
Der Film lief 1955 bei den Filmfestspielen in Cannes, jedoch nicht im Wettbewerb um die Goldene Palme, weil Bardem selbst Teil der Jury war. Er gewann dort aber den Preis der internationalen Filmkritiker (FIPRESCI-Preis).

Abendkasse: 6,-
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Donnerstag 29.11. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

SOLARIS
Regie: Andrej Tarkowskij, UdSSR 1971/72, 16mm, dt. Fassung, CinemaScope, 167 Min.

Der Film SOLARIS basiert auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman des polnischen Autors Stanislaw Lem. An Bord einer Raumstation auf dem fernen Planeten Solaris erforschen Wissenschaftler den geheimnisvollen Himmelskörper mit seinem eigenartigen Ozean. Da die Kontrollstation auf der Erde längere Zeit keine Signale von ihnen erhalten hat, begibt sich der Psychologe und Spezialist der Solaristik Kris Kelvin auf die Reise, um dort die beunruhigenden Vorkommnisse zu ergründen. Er findet eine stark dezimierte Besatzung vor, verstört durch Ängste und seltsame Begegnungen. Offenbar rufen die Kräfte des geheimnisvollen Ozeans alte Erinnerungen und Schuldgefühle hervor. Und auch für Kris wird diese Reise eine Reise zu sich selbst, glaubt er doch, seine lange verstorbene Frau wiederzutreffen, an deren Suizid er sich mitschuldig fühlt.

Abendkasse: 6,-
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Donnerstag 13.12. / 20:30 Uhr / Studio Argento
Traumathek und das Filmarchiv Schönecker Köln präsentieren auf 16mm:

RASHOMON
Regie: Akira Kurosawa, Japan 1950, 16mm, dt. Fassung, 88 Min.

RASHOMON ist ein japanischer Klassiker von Akira Kurosawa, bei dem ein Verbrechen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln geschildert wird. Alle Schilderungen des Tathergangs sind in sich schlüssig, aber sie widersprechen sich. Der Frage nach der Wahrheit geht der Film auf verschiedenen Zeit- und Ortsebenen nach. Kann diese Wahrheit in den subjektiven, von der persönlichen Wahrnehmung geprägten Zeugenaussagen überhaupt gefunden werden? Der Film gewann nicht nur 1951 den Goldenen Löwen von Venedig, sondern auch den Ehrenpreis als Bester ausländischer Film bei den Oscars 1952.

Abendkasse: 6,-
Aufgrund begrenzter Plätze empfehlen wir unbedingt zu reservieren: info@traumathek.de / 0221 2404795

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Förderinnen und Förderer
Die Stadt Köln, in Person die Oberbürgermeisterin, als Amt das Kulturamt, fördert unsere Veranstaltungen. Vielen Dank!
































Highlight im Jahr 2018: Filmprogramm Archiv Schönecker Köln in der Traumathek!

Geehrte Cineasten, liebe cinephile Verehrer der Filmkunst, geschätzte Kenner der Filmgeschichte, im Jahr 2018 wird Besonderes in Deutschland passieren und bisher Ungesehenes zu sehen sein, und dies bei uns in der Traumathek: Wir freuen uns sehr darüber, daß Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg als Verantwortliche des Filmarchiv Schönecker Köln sich entschieden haben, ihr Programm mit 16mm-Filmen aus dem Archiv bei uns im Studio Argento vorzuführen.
Wir begreifen dies als eine Auszeichnung für uns und als eine außergewöhnliche Gelegenheit für Euch. Traumathek-Team, Ihr, Verantwortliche des Filmarchiv Schönecker Köln - uns alle verbindet die Leidenschaft und das Herz für den Film!

Homepage Filmarchiv Schönecker Köln
Filmliste Filmarchiv Schönecker Köln

25.01. Orfeu Negro (Regie: Marcel Camus, Frankreich/Brasilien 1959, 16mm, dt. Fassung, 107 Min.)
01.03. Familienleben (Regie: Kenneth Loach, Großbritannien 1971, 16mm, dt. Fassung, 108 Min.)
22.03. Filme von Humphrey Jennings (Großbritannien 1944/45+1950, 16mm, OV, 38+25 Min.)
26.04. Männer von Aran (Regie: Robert Flaherty, Großbritannien/Irland 1934, 16mm, OmdU, 77 Min.)
24.05. Wenn Katelbach kommt (Regie: Roman Polanski, Großbrit. 1966, 16mm, dt. Fassung, 111 Min.)
07.06. Wilde Erdbeeren (Regie: Ingmar Bergman, Schweden, 1957/58, 16mm, dt. Fassung, 93 Min.)
21.06. Viva Maria! (Regie: Louis Malle, Frankreich 1965, 16mm, OmdtU, 118 Min.)
06.09. Uzala, der Kirgise (Regie: Akira Kurosawa, Japan 1973-75, 16mm, dt. Fassung, 142 Min.)
20.09. Das höhere Prinzip (Regie: Jiri Krejcik, CSSR 1960, 16mm, dt. Fassung, 104 Min.)
25.10. Tod eines Radfahrers (Regie: Juan Ant. Bardem, Spanien 1955, 16mm, dt. Fassung, 88 Min.)
29.11. Solaris (Regie: Andrej Tarkowskij, UdSSR 1971/72, 16mm, dt. Fassung, 167 Min.)
13.12. Rashomon (Regie: Akira Kurosawa, Japan 1950, 16mm, dt. Fassung, 88 Min.)

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet.

Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert.

Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.
Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16 mm, etliche im Format 35 mm.

In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von "richtigem" Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.