VENOM
Film-Nr.: 16396
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Genre: Action
Genre: Fantasy
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VENOM

VENOM (Originaltitel)

USA, China - 2018

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Ruben Fleischer
Darsteller: Tom Hardy, Michelle Williams, Riz Ahmed, Woody Harrelson, Jenny Slate, Reid Scott
Drehbuch: Jeff Pinkner, Scott Rosenberg, Kelly Marcel

Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch, Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch, Niederländisch, Arabisch
Laufzeit: 108 Min.
Bildformat: anamorph, 2.40:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Features: Musikvideo

Einer der Schurken- bzw. Antiheldenfilme im Superheldengenre, auf den Spuren von DEADPOOL, SUICIDE SQUAD und dergleichen. Hier ist es der außerirdische Symbiont Venom, der den Fotographen Eddie Brock (Tom Hardy) befällt und diesem nicht nur Superkräfte, sondern auch einen Heißhunger auf menschliche Organe verpasst. Das ist ein gewagter Ansatz. Beziehungsweise wäre es, denn ZOMBIELAND-Regisseur Ruben Fleischer und seine Drehbuchautoren installieren flugs einen noch böseren Außerirdischen, neben dem Venom dann eigentlich doch ganz sozialverträglich wirkt. Außerdem knuspert er dann doch in erster Linie die Häupter irgendwelcher Fieswichte weg.
Dementsprechend liegt das Ergebnis zwischen Body-Horror-Anleihen über das Monströse im eigenen Leib und lockerer Buddy-Comedy, bei der sich die zwei Partner wider Willen einen Körper teilen müssen. Bei einer furiosen Verfolgungsjagd sorgt Stunt- und Second-Unit-Koryphäe Spiro Razatos (THE EXPENDABLES, CAPTAIN AMERICA: CIVIL WAR) für ordentlich Schauwerte, während der Showdown dann leider in Richtung des unansehnlichen Pixel-Klumpatsches geht. Immerhin einer hält den Laden zusammen: Tom Hardy spielt sich die Seele aus dem Leib, wenn er den toughen Investigativreporter gibt, der im wahrsten Sinne des Wortes mit sich selbst bzw. seinen Dämonen ringen muss. Ein paar gelungene Ideen, gerade bezüglich der Verformungskünste der Symbionten, hat VENOM auf Lager, mit seinen rund 90 Minuten (plus überlanger Abspann) ist er recht kurzweilig, auch wenn man das Ergebnis dann doch eher unter dem Label „interessant gescheitert“ abbuchen muss. (Nils Bothmann)