EX MACHINA
Film-Nr.: 15114
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Genre: Science Fiction
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EX MACHINA

EX MACHINA (Originaltitel)

Grossbritannien - 2015

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Alex Garland
Darsteller: Domhnall Gleeson, Oscar Isaac, Alicia Vikander, Corey Johnson, Sonoya Mizuno, Claire Selby
Drehbuch: Alex Garland

Sprache: Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Italienisch, Spanisch, Türkisch, Französisch, Niederländisch, Portugisisch, Finnisch, Isländisch, Schwedisch, Arabisch, Norwegisch, Hindi
Laufzeit: 103 Min.
Bildformat: 2.40:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1

Caleb hat einen Traumjob bei dem weltumspannenden Software-Riesen Bluebook. Aber der Programmierer zieht ein noch größeres Los, als er bei einer firmeninternen Ausschreibung gewinnt und den geheimnisumwobenen Firmenchef Nathan in seinem völlig abgeschiedenen Hightech-Haus besuchen darf. Dort, mitten in der Wildnis Schottlands, zeigt ihm Nathan seine neueste Erfindung: Ein weiblicher Androide namens Ava. Caleb soll mit ihr in einem Turing-Test ein Urteil über ihre künstliche Intelligenz abliefern. Doch je charismatischer Firmenchef Nathan auftritt, je menschlicher der Androide wirkt, es deucht unseren Helden mit Gewalt, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen? Es geht also um die Spitzfindigkeit der Geschichte, möchte man meinen. Großartig, dass EX MACHINA der Regie-Debütfilm des gefeierten Drehbuchautors und Romanautors Alex Garland ist, der Hits wie 28 DAYS LATER, SUNSHINE oder DREDD schrieb. Dass die Handlung auf einen oder mehrere finale Plot-Twists hinausläuft, ist nach wenigen Minuten klar. Ob man die als Zuschauer aber nun besonders überraschend oder raffiniert findet, ist aber eher unwesentlich. Denn in erster Linie überzeugt EX MACHINA mit seinem großartigen Production-Design, das Natur und Hochtechnologie in dem Haus von Nathan zusammen bringt. Und durch dessen Figur selbst, die wie ein Steve Jobs auf Steroiden anmutet. Oscar Isaac (INSIDE LLEWYN DAVIS) mimt den Cyber-Guru mit einer unglaublich großen Spielfreude, die jeden Oscar der Welt wert wäre. Und dann wäre da noch Ava, die von der schwedischen Schauspielerin Alicia Vikander und einer Gruppe talentierter Visual-Effects-Artists zu einer wunderbar undurchsichtigen (und teilweise durchsichtigen) Figur gezeichnet wird, die es mit ihren intradiegetischen ?lebenden? Figuren jederzeit aufnehmen kann. Tolles Sci-Fi-Kino aus Großbritannien! (W.)