MR. UNIVERSUM
Film-Nr.: 16697
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Genre: Komödie
Genre: Neuheiten (ohne Toptitel)
Genre: New Hollywood
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MR. UNIVERSUM

STAY HUNGRY (Originaltitel)

USA - 1976

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Bob Rafelson
Darsteller: Jeff Bridges, Sally Field, Arnold Schwarzenegger, R.G. Armstrong, Robert Englund, Scatman Crothers
Drehbuch: Charles Gaines, Bob Rafelson

Sprache: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Laufzeit: 102 Min.
Bildformat: 1.85:1, anamorph
Tonformat: Dolby Digital 2.0

1976 wurde in dieser launigen Komödie das breite Kinopublikum erstmals mit einen österreichischen Bodybuilder namens Arnold Schwarzenegger bekannt gemacht (über sein eigentliches Debüt HERCULES IN NEW YORK hatte Arnie damals bereits den Mantel des Schweigens gebreitet) und in Anbetracht seiner späteren Karriere könnte es kaum einen seltsameren Film für sein großes Debüt geben. Die Hauptrolle in STAY HUNGRY bekleidet freilich ein junger Jeff Bridges. Der gibt Craig Blake, den letzten Sproß einer alten Südstaatensippe, der sich zumeist in der alten Familienvilla langweilt. Für eine Gruppe von Immobilienhaien soll er das Fitnessstudio‚Olympic‘ kaufen und dann zügig dem Erboden gleich machen. Doch als er die Bekanntschaft des charismatischen Muskelprotzes Joe Santo (Schwarzenegger) macht und sich obendrein in dessen Freundin Mary Tate (Sally Field) verliebt, wechselt der beherzte Millionenerbe schon bald die Seiten.
Bob Rafelsons Film stellt die Verfilmung eines Romans von Charles Gaines dar, der auch die treibende Kraft hinter der legendären Dokumentation PUMPING IRON war und in den 70ern maßgeblich dazu beitrug, die breite Öffentlichkeit mit dem Phänomen Bodybuilding bekannt zu machen. Inwiefern das Ergebnis Gaines‘ Vorlage treu bleibt, ist natürlich erstmal schwer zu beurteilen, denn für Rafelson ist die Handlung lediglich Ausgangspunkt für spontan-improvisiertes Stelldichein diverser Charakterköpfe. Unter anderem glänzen hier Joe Spinell, R.G. Armstrong und Robert „Freddy Krueger“ Englund in mal mehr oder weniger gewichtigen Rollen. Und wenn Arnie beherzt zur Geige greift und grinsend inmitten einer Bluegrass-Combo mitfiedelt, sollte sich auch der letzte Zuschauer freudig ergeben. (Florian Prasser)