KING-KONG: DÄMONEN AUS DEM ALL
Film-Nr.: 16625
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Genre: Fantasy
Genre: Neuheiten (ohne Toptitel)
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KING-KONG: DÄMONEN AUS DEM ALL

GOJIRA TAI MEGARO (Originaltitel)

GODZILLA VS. MEGALON (Alternativtitel)

Japan - 1973

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Jun Fukuda
Darsteller: Katsuhiko Sasaki, Hiroyuki Kawase, Yutaka Hayashi, Robert Dunham, Kôtarô Tomita, Ulf Ôtsuki
Drehbuch: Jun Fukuda, Takeshi Kimura, Shin'ichi Sekizawa

Sprache: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Laufzeit: 78 Min.
Bildformat: 2.35:1, anamorph
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Features: Audiokommentare; Deutsche Kinofassung; diverse Trailer; Super-8-Fassung; Bildergalerie

Bei der deutschen Betitelung von GODZILLA VS. MEGALON als KING KONG: DÄMONEN AUS DEM ALL hat der Verleih wirklich ganze Arbeit geleistet. King Kong kommt nicht vor, stattdessen bezeichnet die deutsche Synchro den Ultraman-artigen Roboter Jet Jaguar auf diese Weise, Dämonen sind mitnichten zu sehen und aus dem Weltall kommt auch nur Robo-Flugsaurier Geigan, während Hauptbedrohung Megalon von unter der Erde angreift. Dort hausen nämlich die Bewohner des versunkenen Kontinents Seetopia, die angesichts von Atombombentests über ihren Köpfen stinksauer auf die Menschheit sind und deshalb Megalon für ordentlich Randale an die Oberfläche schicken. Bis es soweit ist, verbringt der halbe Film viel Zeit mit einem Erfinder, dessen Bruder und Dreikäsehoch-Sohnemann, was sinnbildlich für die Marschrichtung des Films ist: Godzilla ist der Freund aller Menschen und Kinder, erhielt für diesen Film ein besonders knuffiges Re-Design und tritt im Verbund mit Jet Jaguar den Monsterschurken Megalon und Geigan in den Hintern. Vorher flämmt Megalon natürlich erst noch jede Menge Spielzeugpanzer und -raketenwerfer weg, welche die japanische Armee darstellen, ehe dann am Ende der große Showdown der Männer in den Gummianzügen ansteht. GODZILLA VS. MEGALON kämpft mit knappem Budget und einer eher lahmen ersten Hälfte, doch Fans von Kaiju-Kloppe kommen spätestens im überlangen Showdown auf ihre Kosten - sofern sie mit einem gewissen Cheese-Faktor leben können. (Nils Bothmann)