DER FLUG DES PHOENIX
Film-Nr.: 16656
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Genre: Drama
Genre: Thriller
Genre: Neuheiten (ohne Toptitel)
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DER FLUG DES PHOENIX

THE FLIGHT OF THE PHOENIX (Originaltitel)

DER FLUG DES PHÖNIX (Alternativtitel)

USA - 1965

DVD - Code 2 - PAL

Regie: Robert Aldrich
Darsteller: James Stewart, Richard Attenborough, Hardy Krüger, Peter Finch, Ernest Borgnine, Dan Duryea
Drehbuch: Lukas Heller, Elleston Trevor

Sprache: Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch
Untertitel: Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Englisch für Hörgeschädigte, Schwedisch
Laufzeit: 136 Min.
Bildformat: 1.85:1, anamorph
Tonformat: Dolby Digital 2.0

Eigentlich sollte es ein Routineflug durch die Wüste werden, doch das Frachtflugzeug unter der Führung von Kapitän Frank Towns (James Stewart) gerät in einen Sandsturm und ist gezwungen, mitten im Nirgendwo notzulanden. Die überlebenden Passagiere müssen bald erkennen, dass sie nicht auf Rettung hoffen können, bevor sie der elende Tod durch Verdursten ereilt. Inmitten der zunehmenden Verzweiflung verfällt der deutsche Ingenieur Heinrich Dorfmann (Hardy Krüger) auf einen tollkühnen Einfall: aus ausgeschlachteten Einzelteilen des Flugzeugs einen neuen Gleiter zu bauen, um aus der Wüste zu entkommen… Robert Aldrichs Film ist einer der großen Klassiker unter den Survival-Thrillern. Ungemein dicht inszeniert, besticht FLIGHT OF THE PHOENIX als präziser Actionfilm im Zeitlupentempo (erst Scorseses THE AVIATOR und Miyazakis WIE DER WIND SICH HEBT konnte den Prozess des Flugzeugbaus annährend so packend vermitteln) und gleichzeitig als ungemein stimmiges Charakterdrama, in dem ein bunt zusammengewürfelter Haufen Männer alle Differenzen überwinden muss, um das gemeinsame Überleben zu sichern. Obendrein wartet Aldrich mit einer Besetzung für die Ewigkeit auf: Stewart, Richard Attenborough, Ernest Borgnine, Peter Finch und allen voran Hardy Krüger als nüchtern (manch einer könnte sagen: typisch deutsch) kalkulierender Flugzeugexperte, der natürlich ein Geheimnis mit sich trägt. Doch das dürften die Allerwenigsten kommen sehen… (Florian Prasser)