DEADPOOL 2
Film-Nr.: 30280
auf Facebook teilen
Genre: Komödie
Genre: Action
Genre: Fantasy
Genre: Toptitel
Genre: Neuheiten
zurück

DEADPOOL 2

DEADPOOL 2 (Originaltitel)

USA - 2018

DVD - Code B - PAL

Regie: David Leitch
Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Julian Dennison, Zazie Beetz, T.J. Miller
Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Sprache: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch
Laufzeit: 119 Min.
Bildformat: anamorph, 2.39:1
Tonformat: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 7.1
Features: Extended Cut (134 Min.)

Der unkonventionelle Antiheld ist zurück und muss dieses Mal einen harten Schicksalsschlag verkraften, der ihn zum Äußersten treibt - es doch mal gemeinsam mit den X-Men als Held zu versuchen. Nachdem dies erwartungsgemäß schiefgeht, landet Wade Wilson (Ryan Reynolds) in einem Knast für Mutanten, wo er zum Beschützer des jungen Firefist (Julian Dennison aus HUNT FOR THE WILDERPEOPLE) wird, den der zeitreisende Elitesöldner Cable (Josh Brolin) verfolgt. Allerdings ist auch hier der Plot in erster Linie die Folie für die gewohnte Mischung aus Popkulturreferenzen (in noch höherer Schlagzahl als beim Vorgänger), Schwanzwitzen, Selbstparodie, Muschiwitzen, splattrigen Einlagen, Witzen über sonstige Dinge unterhalb der Gürtellinie und Actionszenen, in denen JOHN WICK-Co-Regisseur David Leitch es ebenso derbe wie möglichst handgemacht krachen lässt - anders ablaufende Szenen kommentiert Deadpool auch schon mal mit einem vorlauten „Big CGI fight coming up“.
Interessanterweise funktioniert die Mischung genauso gut wie im ersten Anlauf, obwohl DEADPOOL 2 einerseits noch selbstreferentieller und überdrehter daherkommt, andrerseits aber auch düsterer und ernsthafter. Gerade bei Cable und Firefist ist über weite Strecken nicht klar, ob diese nun Helden oder Schurken sind, ob man eigentlich in diesen Kategorien denken kann und ob Menschen bzw. Mutanten einfach nur das Produkt ihrer Erziehung sind - klassisches X-MEN-Territorium eigentlich. Mit hohem Tempo, unzähligen Cameos (Terry Crews! Matt Damon!! Brad Pitt!!!), wildem Ideenreichtum und reichlich Stilwillen gelingt dieser Mix vermeintlich widersprüchlicher Zutaten. Als Ausnahmeerscheinung und Abwechslung im Superheldenfilm erneut eine Riesengaudi. (Nils Bothmann)